Nehmen wir einen Draht, und schließen an ihn eine Batterie(blau) an. Jetzt fließt Strom durch den Draht, und es baut sich ein Magnetfeld(rot) um den Draht auf. 
   Wenn wir den Draht aufwickeln,
 haben wir eine Spule. Das Magnetfeld ist noch genauso da wie vorher. Da jede Wicklung aber ein Magnetfeld aufbaut, überlagern sich diese, und das resultierende Magnetfeld ist entsprechend stärker.
Bringen wir nun eine zweite Spule in die nähe der ersten, verbunden mit einem Spannungsmessgerät. Das  Magnetfeld umfließt diese, passieren tut aber sonst nichts weiter.  Wenn wir die Batterie aber gegen eine Wechselstromquelle austauschen, schlägt das Spannungsmessgerät an, und zeigt damit, daß in der zweiten Spule ebenfalls ein Wechselstrom fließt, da jetzt im Takt der Wechselspannung das Magnetfeld auf und ab gebaut wird.
(Für die Rechenfreaks unter uns: Die resultierende Spannung an Spule 2 entspricht der ersten Ableitung nach der Zeit der anliegenden Spannung an Spule 1 ;-); ist für uns aber unwichtig )

Das letzte Bild zeigt übrigens, wie prinzipiell ein Transformator aufgebaut ist. Die Spulen sind dabei immer um einen Eisenstab oder Ring aufgewickelt, der das Magnetfeld bündelt, und damit die Spannung an der zweiten Spule verstärkt (größere Felddichte ergibt größere Spannung). Das ist z.B. an den Zündspulen unserer Motorräder gut zu sehen, da ragt der Eisenstab an den Enden ein Stück heraus.
 
Im folgenden möchte ich für so ein Spulenpaket dieses Symbol verwenden:

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