Was wir brauchen, ist ein komplettes System, welches Benzin an die Drosselklappe bringt, damit es dort angesaugt werden kann:

Das Benzin wird über die Leerlaufdüse(rot) angesaugt, und dabei schon mal grob vordosiert.Danach gelangt es an der Gemischregulierschraube (blau) in unser Venturirohr.
  Damit der Benzinnebel auch schön fein ist wird das Benzin an der Leerlaufdüse schon mal über den Leerlaufluftkanal (grün) vorgemischt.

Weil das ganze so schön mit dem Vormischen klappt spendieren wir unserem Hauptsystem das gleiche: Einen Hauptluftkanal (grün) mit einer Hauptluftdüse (blau) sowie eine Hauptdüse (rot) mit einem Mischrohr (lila). Im Volksmund heißt das Mischrohr übrigens Düsenstock..

Jetzt haben wir einen schönen Vergaser mit allem drum und dran: er säuft nicht ab, wenn wir wild am Gasgriff drehen, und er hat eine schöne Leerlaufeinrichtung, die wir hervorragend einstellen können.
  Was machen wir aber, wenn der Motor kalt ist? Dann braucht er ja ein bedeutend fetteres Gemisch um ihn zu starten. Immer Startpilot reinsprühen wird auf die Dauer zu teuer, und der Motor mag das auf die Dauer auch nicht. Wir brauchen einen Choke!

Um das Gemisch fetter zu bekommen haben wir zwei Möglichkeiten: Wir verringern den Luftanteil, oder geben mehr Benzin hinzu. Ältere Vergaser haben oft eine zusätzliche Drosselklappe am Anfang des Venturirohres sitzen, um die Luftzufuhr zu drosseln. Wir Wollen aber die Luxusversion: Ein Kaltstartventil mit eigener Kaltstartkraftstoffdüse(was für ein Wort!).

Wenn das Kaltstartventil (blau)geöffnet wird strömt Luft durch die Startluftdüse (lila), und an dem Kaltstartventil vorbei. Dabei reißt es Benzin mit, welches durch die Kaltstartkraftstoffdüse(rot) angesaugt wird .

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